Nach dem langen Vortag können wir heute ausschlafen und mchen uns erst um 10 Uhr auf die lange Fahrt von Breidavik/Latrabjarg (A) über Patreksfjördur (B) nach Isafjördur (C) im Norden der Westfjorde.
Bei schönstem Wetter fahren wir entlang riesiger Fjorde und über die auf 400-500m Höhe gelegenen Hochebenen, wo noch ziemlich viel Schnee liegt.
Entlang der kleinen Wasserläufe leuchtet das Moos in fast unnatürlichem, intensivem Grün.
Gegen 14:30 Uhr erreichen wir einen der schönsten Wasserfälle Islands, der Dynjandi. Der Dynjandi ['tɪnjantɪ] (oder Fjallfoss), ein Wasserfall des kleinen Flusses Dynjandisá, ist der größte seiner Art in den Westfjorden im Nordwesten Islands. Er ist 100 m hoch und breit aufgefächert. Im Sommer stürzen hier 2 bis 8 m³/s in die Tiefe, und im Winter etwa die Hälfte. Der Wasserfall hat oben eine Breite von 30 m, unten hingegen von 60 m. Seit 1981 stehen der Wasserfall und seine Umgebung unter Naturschutz.
Blick vom Dynjandi Parkplatz in Richtung des Borgafjördurs mit wunderschönen Wolkenformationen am Himmel ...
Imposant wie sich das Wasser über die breite Felswand stürzt.
Da müssen doch Stativ und Graufilter her und mit Langzeitbelichtung wird die Bewegung des Wassers fotografisch eingefangen.
Gleich unterhalb des großen Fjallfoss folgen noch fünf kleinere Wasserfälle: Hundafoss (Dynjandisá), Göngufoss (hinter dem ein Durchgang existiert), Háifoss (Dynjandisá), Úðafoss, Bæjarfoss (Dynjandisá). Kurz danach mündet der Fluss Dynjandisá in den Borgarfjörður (Arnarfjörður).
Die Zeit des 1.5 stündigen Fotostopps reicht kaum aus um dieses natürliche Kunstwerk zu fotografieren. Um 16:30 Uhr fahren wir aber weiter und erreichen gegen 18:30 Uhr Isafjördur. Die Stadt mit ihren 2600 Einwohnern ist das Wirtschafts- und Verwaltzungszentrum der Westfjorde.
Die Wettervorhersage für morgen ist nicht mehr so gut, wie für die letzten beiden Tage. Wir wollen die Umgebung von Isafjördur erkunden.